Fruchtbarkeitsstörungen

Nach der TCM-Theorie kann jede Frau fruchtbar oder jeder Mann zeugungsfähig sein, solange keine organische oder genetische Defekte vorliegen. Bei der Frau ist eine normale Periode wichtige Voraussetzung - mit einem regelmässigen Zyklus, genügendem Menstruationsblut ohne Klumpen, ohne Beschwerden im Unterleib oder Kreuz-Schmerzen, Spannungen oder Schmerzen in der Brust, ohne chronische Müdigkeit oder verminderter Libido (Bedürfnis auf sexuelle Aktivität).
Beim Mann spielen eine normale Libido und die Potenz eine wichtige Rolle für den positiven Gemütszustand.

Weibliche Unfruchtbarkeit

Die Chinesische Medizin behandelt viele gynäkologische Beschwerden, die mit Infertilität einhergehen oder dazu beitragen, sehr erfolgreich.

Zu nennen sind: unregelmässige Menstruation, Ausbleiben der Menstruation, Schmerzhafte Menstruation, Endometriose, uterine Myofibrome, und starke Blutungen aufgrund von Anovulation. Neben körperlichen Komplikationen und einem hormonellen Ungleichgewicht können diese Beschwerden eine Schwangerschaft verhindern. Indem man die zugrunde liegende Ursache der Unfruchtbarkeit behandelt, werden einige Patientinnen bereits während der ersten drei Monaten der Behandlung schwanger.

Durch die Behandlung mit Chinesischer Medizin verdoppelt sich in der Regel die Anzahl der Follikel, der Uterus baut mehr Schleimhaut auf und die Anzahl der Eizellen erhöht sich.

männliche unfruchtbarkeit

Männlicher Samen und männliche Zeugungsfähigkeit können aufgrund verschiedener Störungen beeinträchtigt sein.

Zu nennen sind: Das Unvermögen zu ejakulieren, Autoimmunität, kleine Hoden, niedrigen Testosteronspiegel, geringe Samenmenge, geringe Spermienanzahl, minderwertige Qualität der Spermien oder abnorme Motilität, eine abnorme Morphologie, Varikozele oder eine Blockade der Samenwege.

Durch die Behandlung mit Chinesischer Medizin verbessert sich die Samenqualität, und die Spermienzahl nimmt zu.

Invitrofertilisation

Indem man die Vorzüge der Chinesischen wie auch der Westlichen Medizin nutzt, lässt sich die Erfolgsrate bei der In-vitro-Fertilisation beträchtlich steigern.Eine kürzlich in Deutschland durchgeführte Untersuchung ergab folgendes: 42% der Frauen aus der Testgruppe, die zusätzlich zu IVF Akupunkturbehandlungen bekamen, wurden schwanger; aus der Kontrollgruppe ohne Akupunktur waren es nur 26%. Für diese Studie wurden die Frauen nur an einem Tag akupunktiert, nämlich kurz vor und nach dem Transfer der Embryonen. Der Prozentsatz lässt sich mindestens auf 60% erhöhen, wenn man sowohl vorbereitend als auch während der IVF-Behandlung die Patientinnen umfassender mit Chinesischer Arzneimitteltherapie und mit Akupunktur unterstützt.

Vorbereitung auf die IVF mit Chinesischer Medizin

FRAUEN:
Patientinnen wird empfohlen, ungefähr drei Monate vor der In-vitro-Fertilisation mit der Arzneimitteltherapie und Akupunktur zu beginnen, damit sich die Körperfunktionen regulieren und die Erfolgsaussichten der IVF steigen. Manchmal setzt bei Patientinnen der natürliche Menstruationszyklus wieder ein und sie werden auf natürlichem Weg schwanger.

MÄNNER:
Spermien reifen in einem Zeitraum von 79 bis 90 Tagen heran. Es ist deshalb sehr vorteilhaft, wenn Männer vor einer IVF-Behandlung mindestens drei Monate lang akupunktiert werden und chinesische Arzneimittel einnehmen. Mit Hilfe der Chinesischen Medizin lässt sich die Qualität und die Quantität der Spermien, sowie die gesamte Samenqualität verbessern. Dadurch wiederum steigt die Chance, einen gesunden und lebensfähigen Embryo zu zeugen, zudem wird die Implantation sicherer.

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