Therapiemethoden
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kennt folgende Methoden, welche alle dem gleichen Therapieziel dienen - der Wiederherstellung des energetischen Gleichgewichts. Für optimale Resultate werden diese oft miteinander kombiniert:
Akupunktur, Kräutermedizin, Moxibustion, Schröpfen, Elektrostimulation und Ohrakupunktur.
Nebenwirkungen
Wie bei jeder anderen medizinischen Anwendung können auch bei der Behandlung mit TCM leichte Begleit-erscheinungen auftreten. Als harmlose Beeinträchtigung kann sich vereinzelt ein kleines Hämatom (Bluterguss) an der Akupunkturstelle bilden. In seltenen Fällen kann es zu einer vorübergehenden Kreislaufreaktion (z.B. Schwindel) kommen, die durch Entfernen der Nadeln verschwindet.
Die für uns ungewohnte chinesische Kräutermedizin kann die Darmtätigkeit anregen oder in einzelnen Fällen eine kurzfristige Übelkeit verursachen.
Diagnose
Bei der Untersuchung und Diagnose konzentriert sich die chinesischen Medizin auf vier Kriterien:
• Inspektion (Zunge, Hautfarbe,Konstitution etc.)
• Hören/Riechen (Sprache, Geruch, Atmung, Atem etc.)
• Patientenbefragung (Vorgeschichte, familiäre Situation)
• Palpation (Untersuchung durch Betasten: Haut, Puls)
Die Inspektion der Zunge sowie das Tasten des Pulses sind für die Diagnose von grösster Bedeutung und in der Erhebung des Befundes einzigartig.

