TCM bei Konzentrationsschwierigkeiten: Wenn Milz-Qi, Schlaf und Emotionen aus dem Gleichgewicht sind

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Manchmal fühlt es sich an, als ob der Kopf nicht mehr richtig mitspielt, oder? Die Gedanken schweifen ab, und es fällt schwer, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Das kennen viele, besonders wenn es um Kinder geht. Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) hat da ganz eigene Ansichten. Es geht nicht nur um den Kopf, sondern um ein ganzes System im Körper. Besonders die Milz, unser Schlaf und wie wir uns fühlen, spielen eine grosse Rolle. Wenn diese Dinge aus dem Gleichgewicht geraten, kann das schnell zu Konzentrationsschwierigkeiten führen. Wir schauen uns das mal genauer an, wie die TCM das sieht und was man dagegen tun kann.

Wichtige Erkenntnisse

  • In der TCM spielt die Milz eine zentrale Rolle für die Konzentration, da sie für die Umwandlung von Nahrung in Energie und Blut zuständig ist. Ein geschwächtes Milz-Qi kann zu geistiger Müdigkeit und Konzentrationsproblemen führen.

  • Schlafmangel beeinträchtigt die Fähigkeit des Geistes (Shen), sich zu sammeln. Chronischer Schlafmangel schwächt das Qi und Blut, was sich direkt auf die geistige Klarheit und Konzentration auswirkt.

  • Emotionale Ungleichgewichte, wie Sorgen, Stress oder Angst, können das Milz-Qi und den Herz-Geist (Shen) stören. Dies führt oft zu Grübeleien und verringert die Konzentrationsfähigkeit.

  • Für Kinder mit Konzentrationsschwierigkeiten (tcm konzentrationsschwierigkeiten kinder) sind oft ein Milz-Qi-Mangel und ein gestörter Herz-Geist (Shen) die Ursachen. Auch eine Stagnation des Leber-Qi kann die geistige Beweglichkeit einschränken.

  • Die TCM setzt auf eine ganzheitliche Behandlung, die Ernährungsumstellung (z.B. Stärkung der Milz durch warme, leicht verdauliche Nahrung), ausreichend Schlaf, Akupunktur und Kräutertherapie kombiniert, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Das Zusammenspiel von Milz, Schlaf und Emotionen bei Konzentrationsschwierigkeiten

Warum die Milz eine Schlüsselrolle spielt

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) betrachten wir den Körper als ein eng vernetztes System. Wenn es um Konzentrationsschwierigkeiten geht, ist oft die Milz ein zentraler Punkt. Sie ist nicht nur für die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen zuständig, sondern spielt auch eine wichtige Rolle für unsere geistige Klarheit und unser Denken. Man könnte sagen, die Milz ist die „Denkzentrale“ unseres Körpers. Wenn das Milz-Qi, also die Energie der Milz, schwach ist, kann das dazu führen, dass wir uns nicht gut konzentrieren können, vergesslich werden oder uns „benebelt“ fühlen. Das liegt daran, dass die Milz nicht mehr genug Energie (Qi) und Blut produzieren kann, um das Gehirn optimal zu versorgen. Stellen Sie sich vor, die Milz ist wie eine gut geölte Maschine, die alle wichtigen Teile des Körpers mit Energie versorgt. Wenn diese Maschine stockt, leiden alle anderen Funktionen darunter, besonders die geistigen. Eine schwache Milz kann sich daher direkt auf unsere Fähigkeit auswirken, uns zu fokussieren und klare Gedanken zu fassen.

Wie Schlafentzug die Konzentration beeinträchtigt

Schlaf ist für unseren Körper und Geist unerlässlich. In der TCM sehen wir den Schlaf als eine Zeit, in der sich der Körper regeneriert und die Energie (Qi) wieder auffüllt. Besonders die Leber und das Herz nutzen diese Ruhephase, um ihre Funktionen zu harmonisieren. Wenn wir zu wenig oder schlecht schlafen, gerät dieses empfindliche Gleichgewicht durcheinander. Das Herz-Qi, das für unseren Geist (Shen) zuständig ist, wird gestört. Ein übermüdetes Herz kann den Geist nicht mehr ruhig halten, was sich in Unruhe, Nervosität und eben auch in Konzentrationsproblemen äussert. Stellen Sie sich vor, Ihr Geist ist wie ein See. Tagsüber ist er vielleicht etwas aufgewühlt, aber nachts sollte er zur Ruhe kommen und klar werden. Schlafmangel verhindert diese Klärung, und der Geist bleibt trüb und unkonzentriert. Ausserdem kann Schlafmangel die Milz zusätzlich belasten, da der Körper versucht, die fehlende Erholung durch gesteigerte Aktivität auszugleichen, was wiederum Energie kostet.

Emotionale Ungleichgewichte und ihre Auswirkungen

In der TCM sind Körper und Geist untrennbar verbunden. Das bedeutet, dass unsere Emotionen einen direkten Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit haben und umgekehrt. Bestimmte Emotionen sind besonders mit der Milz verbunden, allen voran Sorgen und Grübeln. Wenn wir uns ständig Sorgen machen oder in Gedankenkreisen gefangen sind, schwächt das die Milz. Das Milz-Qi wird blockiert, und die Fähigkeit, klar zu denken und sich zu konzentrieren, nimmt ab. Es ist, als ob das ständige Grübeln wie ein dichter Nebel die Denkprozesse umhüllt. Aber auch andere Emotionen wie Stress, Ärger oder Trauer können das Gleichgewicht stören. Stress kann beispielsweise das Qi der Leber blockieren, was wiederum die Milz beeinträchtigen kann. Wenn wir emotional aus dem Gleichgewicht geraten, spiegelt sich das oft in unserer Konzentrationsfähigkeit wider. Es ist wichtig, diese Zusammenhänge zu erkennen, um gezielt gegen die Ursachen von Konzentrationsschwierigkeiten vorgehen zu können.

TCM-Perspektiven auf Konzentrationsschwäche bei Kindern

A smiling person stands in front of a blackboard with math equations.

Wenn Kinder Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren, schauen wir in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) oft auf das Zusammenspiel verschiedener Organsysteme. Es ist nicht nur eine Frage des «zu wenig Lernens», sondern kann tiefere Ursachen haben, die wir mit TCM-Prinzipien beleuchten.

Das Konzept des Milz-Qi-Mangels

In der TCM spielt die Milz eine zentrale Rolle für die Verdauung und die Umwandlung von Nahrung in Energie, das sogenannte Qi. Wenn die Milz schwach ist, also ein Milz-Qi-Mangel vorliegt, kann das Kind nicht nur Verdauungsprobleme haben, sondern auch geistig müde werden. Stell dir vor, die Milz ist wie ein Motor, der den Körper mit Treibstoff versorgt. Wenn dieser Motor stottert, fehlt die Energie für alle Funktionen, auch für das Denken und Konzentrieren. Dies zeigt sich oft durch Blässe, Appetitlosigkeit oder auch eine gewisse Trägheit.

Die Bedeutung des Herz-Geistes (Shen) für die geistige Klarheit

Der Herz-Geist, oder Shen, ist in der TCM für unser Bewusstsein, unsere Gedanken und unsere geistige Klarheit zuständig. Ein starker Shen ermöglicht es uns, präsent zu sein, uns zu fokussieren und Informationen zu verarbeiten. Wenn das Milz-Qi schwach ist, kann das Herz-Blut und der Herz-Geist nicht ausreichend genährt werden. Das kann dazu führen, dass das Kind unruhig ist, schlecht schläft oder eben Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren. Manchmal äußert sich das auch in Vergesslichkeit oder einer allgemeinen Zerstreutheit.

Wie Leber-Qi-Stagnation die Konzentration beeinflusst

Die Leber ist in der TCM für den freien Fluss des Qi im Körper verantwortlich. Wenn dieser Fluss blockiert ist, also eine Leber-Qi-Stagnation vorliegt, kann das wie ein Stau auf einer Autobahn sein. Dieser Stau kann sich auch auf die geistige Ebene auswirken. Kinder mit Leber-Qi-Stagnation sind oft gereizt, ungeduldig oder haben Schwierigkeiten, sich auf eine Sache einzulassen. Die Energie staut sich auf, anstatt frei fließen zu können, was die Konzentration erschwert. Manchmal sind auch emotionale Ausbrüche oder eine generelle Unzufriedenheit damit verbunden.

Ernährung und Lebensstil als Säulen der TCM-Behandlung

Hands cutting pomegranate, limes in bowl, pink background, wooden board.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) betrachten wir den Körper als ein eng verbundenes System. Wenn es um Konzentrationsschwierigkeiten geht, spielen die Ernährung und der Lebensstil eine zentrale Rolle, da sie direkt die Energie der Milz und damit die geistige Klarheit beeinflussen. Es ist, als würden wir versuchen, ein Feuer am Laufen zu halten: Ohne das richtige Brennmaterial und die richtige Pflege erlischt es schnell.

Nahrungsmittel, die die Milz stärken

Die Milz ist in der TCM für die Umwandlung von Nahrung in Energie und Blut zuständig. Wenn sie stark ist, können wir Nahrung gut verdauen und die Nährstoffe optimal nutzen. Das stärkt unser Qi und unser Blut, was sich positiv auf die Konzentration auswirkt. Um die Milz zu unterstützen, empfehle ich Ihnen, sich auf warme, gekochte Speisen zu konzentrieren. Denken Sie an Getreide wie Reis, Hirse oder Hafer. Auch gut gekochtes Gemüse wie Karotten, Kürbis oder Süsskartoffeln sind ausgezeichnet. Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen liefern ebenfalls wertvolle Energie. Fleisch, insbesondere Rindfleisch und Huhn, kann ebenfalls die Milz stärken, wenn es gut vertragen wird. Gewürze wie Ingwer, Kardamom oder Zimt wärmen und fördern die Verdauung.

  • Warme, gekochte Speisen bevorzugen.

  • Saisonal und regional einkaufen.

  • Regelmässige Essenszeiten einhalten.

Lebensmittel, die gemieden werden sollten

Bestimmte Nahrungsmittel können die Milz schwächen und die Verdauung belasten. Dazu gehören vor allem kalte, rohe und feuchte Speisen. Denken Sie an Eiscreme, kalte Getränke, rohes Gemüse wie Salat oder Gurken, aber auch an Milchprodukte, Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel. Diese können dazu führen, dass sich Feuchtigkeit im Körper ansammelt, was die Milz überlastet und zu Müdigkeit und Konzentrationsproblemen führen kann. Auch zu viel Süsses, insbesondere raffinierter Zucker, kann die Milz schwächen und die Entstehung von Schleim fördern.

Vermeiden Sie vor allem:

  • Rohe und kalte Speisen (Salate, rohes Gemüse, kalte Getränke, Eiscreme)

  • Milchprodukte und Käse (insbesondere in grossen Mengen)

  • Raffinierter Zucker und Süssigkeiten

  • Stark verarbeitete Lebensmittel und Fast Food

  • Übermässigen Genuss von Weizenprodukten

Die Rolle von ausreichend Schlaf und Ruhe

Neben der Ernährung ist auch ein gesunder Lebensstil entscheidend. Ausreichend Schlaf ist für die Regeneration des Körpers und des Geistes unerlässlich. In der TCM wird dem Schlaf eine grosse Bedeutung für die Erholung des Herz-Geistes (Shen) beigemessen, der für unser Denken und unsere Konzentration zuständig ist. Versuchen Sie, einen regelmässigen Schlafrhythmus zu finden und schaffen Sie sich eine ruhige Schlafumgebung. Auch Pausen während des Tages sind wichtig, um dem Geist Erholung zu gönnen. Regelmässige, moderate Bewegung wie Spaziergänge kann den Qi-Fluss fördern, aber übermässige Anstrengung sollte vermieden werden, da sie das Qi erschöpfen kann.

Achten Sie auf ein gutes Gleichgewicht zwischen Aktivität und Ruhe. Überlastung, sowohl körperlich als auch geistig, schwächt die Milz und beeinträchtigt die Konzentrationsfähigkeit.

Akupunktur und Kräutertherapie zur Unterstützung der Konzentration

A person sits in a chair wearing jeans, a patterned shirt, and teal heels.

Wenn du merkst, dass deine Konzentration nachlässt, können Akupunktur und Kräutertherapie aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sehr hilfreich sein. Diese Methoden zielen darauf ab, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen, was sich direkt auf deine geistige Klarheit auswirkt.

Wichtige Akupunkturpunkte zur Stärkung der Milz und des Herzens

Die Akupunktur nutzt feine Nadeln, um bestimmte Punkte auf deinem Körper zu stimulieren. Diese Punkte sind Teil von Meridianen, durch die die Lebensenergie, das Qi, fliesst. Bei Konzentrationsschwierigkeiten konzentrieren wir uns oft auf Punkte, die die Milz stärken und den Geist (Shen) beruhigen. Die Milz spielt in der TCM eine zentrale Rolle bei der Verdauung von Nahrung und Gedanken – wenn sie schwach ist, kann das zu geistiger Trübung führen. Punkte wie Magen 36 (Zusanli) und Milz 6 (Sanyinjiao) sind bekannt dafür, die Milz zu kräftigen und Feuchtigkeit zu transformieren, was oft mit geistiger Benommenheit einhergeht. Um den Geist zu beruhigen und das Herz zu stärken, sind Punkte wie Herz 7 (Shenmen) und Perikard 6 (Neiguan) sehr wirksam. Sie helfen, Unruhe zu lindern und fördern einen klaren, ruhigen Geist.

Klassische Kräuterrezepturen für Konzentrationsschwierigkeiten

Die chinesische Kräuterheilkunde ist ein weiterer wichtiger Pfeiler der TCM. Hier werden individuelle Rezepturen aus verschiedenen Pflanzen zusammengestellt, um spezifische Ungleichgewichte zu behandeln. Eine häufig verwendete Formel, wenn die Milz geschwächt ist und das Herz-Qi oder -Blut mangelhaft ist, ist Gui Pi Tang. Diese Rezeptur enthält Kräuter wie Ginseng und Astragalus, die das Qi stärken, sowie solche, die das Blut nähren und den Geist beruhigen, wie z.B. Longan Frucht und Polygala Wurzel. Eine andere wichtige Formel ist Shen Ling Bai Zhu San, die speziell darauf abzielt, die Milz zu stärken, Feuchtigkeit zu transformieren und das Qi zu bewegen. Sie ist besonders nützlich, wenn neben Konzentrationsschwäche auch Verdauungsprobleme und Müdigkeit auftreten.

Die Kombination von Akupunktur und Kräutern

Die wahre Stärke der TCM liegt oft in der synergetischen Wirkung verschiedener Therapieansätze. Wenn wir Akupunktur und Kräutertherapie kombinieren, können wir die Behandlungsergebnisse oft deutlich verbessern. Die Akupunktur kann den Energiefluss im Körper schnell regulieren und die Wirkung der Kräuter unterstützen, indem sie die Aufnahme und Verteilung der Wirkstoffe im Körper fördert. Die Kräuter wiederum wirken oft tiefer und längerfristig, um die zugrundeliegenden Ursachen des Ungleichgewichts zu beheben. Diese ganzheitliche Herangehensweise ermöglicht es uns, nicht nur die Symptome der Konzentrationsschwäche zu lindern, sondern auch die allgemeine Vitalität und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern.

Emotionale Balance für bessere Konzentration finden

Wie Trauer und Sorgen das Milz-Qi schwächen

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) betrachten wir den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele. Unsere Emotionen sind dabei keine isolierten Zustände, sondern haben direkten Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit und umgekehrt. Wenn es um Konzentrationsschwierigkeiten geht, spielen oft die Emotionen eine unterschätzte Rolle. Insbesondere die Emotionen Trauer und Sorge können das Milz-Qi, das für unsere Verdauung, Aufnahme von Nährstoffen und damit auch für unsere geistige Klarheit zuständig ist, erheblich schwächen.

Stellen Sie sich vor, Ihre Milz ist wie ein kleiner Motor, der Energie aus der Nahrung gewinnt. Wenn Sie ständig grübeln oder sich Sorgen machen, ist das, als würden Sie diesen Motor mit unnötigem Ballast belasten. Dieser Ballast verbraucht Energie, die eigentlich für die Konzentration und das Denken gedacht wäre. Langfristig kann dies zu einem Mangel an Milz-Qi führen, was sich dann in Müdigkeit, Verdauungsproblemen und eben auch in Konzentrationsschwäche äussert. Es ist, als würde der Motor stottern, weil er mit zu vielen Gedanken überladen ist.

Die Verbindung zwischen Stress und Konzentrationsfähigkeit

Stress ist ein allgegenwärtiger Begleiter in unserem modernen Leben. Aus Sicht der TCM ist Stress oft mit einer Stagnation des Leber-Qi verbunden. Die Leber ist für den freien Fluss von Qi im Körper verantwortlich. Wenn dieser Fluss durch Stress blockiert wird, kann das wie ein Stau auf einer Autobahn sein. Dieser Stau beeinträchtigt nicht nur den Energiefluss zu anderen Organen, sondern auch direkt unsere Fähigkeit, uns zu konzentrieren. Das Qi kann nicht mehr frei zirkulieren, was zu einem Gefühl der Überlastung und Zerstreutheit führt.

Wenn das Leber-Qi stagniert, kann es auch die Milz und den Magen beeinträchtigen. Dies erklärt, warum viele Menschen unter Stress Verdauungsprobleme bekommen und gleichzeitig Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren. Die Energie, die für die Verdauung und die geistige Arbeit benötigt wird, ist blockiert. Es ist wichtig zu verstehen, dass chronischer Stress nicht nur auf der emotionalen Ebene belastend ist, sondern auch ganz reale physiologische Auswirkungen hat, die unsere Konzentration direkt beeinflussen.

Strategien zur Harmonisierung der Emotionen

Die gute Nachricht ist, dass wir durch gezielte Massnahmen unsere Emotionen harmonisieren und so unsere Konzentrationsfähigkeit verbessern können. In der TCM gibt es dafür verschiedene Ansätze:

  • Achtsamkeitsübungen und Meditation: Regelmässige Praxis hilft, den Geist zu beruhigen und das ständige Grübeln zu unterbrechen. Dies entlastet das Milz-Qi und fördert den freien Fluss des Leber-Qi.

  • Bewegung: Sanfte, regelmässige Bewegung wie Spaziergänge in der Natur oder Tai Chi kann helfen, Qi-Stagnationen zu lösen und Stress abzubauen. Vermeiden Sie jedoch übermässige Anstrengung, die das Qi weiter erschöpfen könnte.

  • Atemübungen: Tiefe, bewusste Atemzüge können das Nervensystem beruhigen und helfen, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen.

  • Kräuter und Ernährung: Bestimmte Kräuter und Nahrungsmittel können gezielt eingesetzt werden, um das Milz-Qi zu stärken und Leber-Qi-Stagnationen zu lösen. Dazu gehören beispielsweise Datteln, Ingwer oder auch bestimmte Kräuterrezepturen, die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Es ist ein Prozess, die emotionale Balance wiederzufinden. Kleine, konsequente Schritte können hierbei grosse Wirkung zeigen. Wenn Sie merken, dass Ihre Gedanken oft kreisen und Sie sich schlecht konzentrieren können, lohnt es sich, einen Blick auf Ihre emotionale Verfassung zu werfen. Oft liegt die Ursache tiefer, als es auf den ersten Blick scheint.

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Zusammenfassend

Wenn du also merkst, dass deine Konzentration nachlässt und du dich oft müde fühlst, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Oft stecken dahinter Ungleichgewichte im Körper, die wir mit den Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin gut angehen können. Es geht darum, das Zusammenspiel von Milz-Qi, einem erholsamen Schlaf und einem ausgeglichenen Gefühlsleben wieder in Fluss zu bringen. Mit gezielten Massnahmen, sei es durch Ernährungsumstellung, Kräuter oder Akupunktur, können wir deinem Körper helfen, wieder zu seiner inneren Balance zurückzufinden. Scheue dich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um deine Konzentration und dein Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) unter Konzentrationsschwierigkeiten?

In der TCM betrachten wir Konzentrationsprobleme oft als ein Zeichen dafür, dass das Gleichgewicht im Körper gestört ist. Besonders die Milz, die für die Verdauung und Energie zuständig ist, spielt eine grosse Rolle. Wenn das «Milz-Qi», also die Lebensenergie der Milz, schwach ist, kann das Gehirn nicht richtig versorgt werden. Auch Schlafmangel und starke Gefühle wie Sorgen oder Stress können dieses Gleichgewicht stören und die Konzentration beeinträchtigen.

Warum ist die Milz in der TCM so wichtig für die Konzentration?

Stell dir die Milz wie eine kleine Fabrik vor, die aus unserer Nahrung Energie und wichtige Stoffe für den ganzen Körper herstellt. Wenn diese Fabrik gut funktioniert, hat auch unser Gehirn genug «Treibstoff», um sich zu konzentrieren. Ist die Milz aber geschwächt, zum Beispiel durch falsche Ernährung oder zu viel Nachdenken, fehlt diese Energie. Das Gehirn wird dann müde und kann sich schlechter auf Dinge einlassen.

Wie kann schlechter Schlaf die Konzentration beeinflussen?

Wenn du nicht genug oder nicht gut schläfst, ist das so, als würdest du deinem Körper keine Zeit geben, sich zu erholen. Im Schlaf sortiert und festigt das Gehirn die Informationen des Tages. Wenn das nicht richtig passiert, ist es am nächsten Tag schwierig, sich zu erinnern oder sich auf Neues zu konzentrieren. Die TCM sagt, dass im Schlaf der «Herz-Geist» (Shen) zur Ruhe kommt. Ist diese Ruhe gestört, leidet die geistige Klarheit.

Welche Rolle spielen Emotionen bei Konzentrationsproblemen aus Sicht der TCM?

Gefühle sind wichtig, aber wenn sie uns zu sehr beschäftigen, können sie uns aus der Bahn werfen. Übermässiges Grübeln und Sorgen belasten zum Beispiel die Milz. Stress und Ärger können die Energie im Körper blockieren, was man als «Leber-Qi-Stagnation» bezeichnet. Diese Blockaden können wie ein Stau auf einer Autobahn sein – nichts kommt mehr richtig durch, auch nicht die Energie zum Gehirn, was die Konzentration erschwert.

Was kann man mit Ernährung und Lebensstil gegen Konzentrationsschwäche tun?

In der TCM legen wir grossen Wert darauf, die Milz zu stärken. Das geht am besten mit warmer, leicht verdaulicher Kost. Denk an gekochte Getreide wie Haferflocken, gedünstetes Gemüse oder Suppen. Vermeiden solltest du zu kalte Speisen und Getränke, rohes Gemüse, zu viel Süsses und stark verarbeitete Produkte, da diese die Milz belasten können. Ausreichend Schlaf und regelmässige, nicht zu anstrengende Bewegung sind ebenfalls sehr wichtig.

Wie können Akupunktur und Kräuter helfen?

Akupunktur und Kräuter sind wie Werkzeuge, die uns helfen, das gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen. Mit feinen Nadeln an bestimmten Punkten oder mit sorgfältig ausgewählten Kräutern können wir die Milz stärken, den Schlaf fördern und helfen, aufgestaute Emotionen zu lösen. Das Ziel ist immer, die Energie im Körper wieder frei fliessen zu lassen, damit Körper und Geist wieder harmonisch zusammenarbeiten können.

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