Manchmal hat man einfach Lust auf etwas Schnelles, und da kommen Sushi, Poké Bowls oder eine Pizza gerade recht. Aber was sagt eigentlich die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) dazu? Wir schauen uns das mal genauer an, besonders im Hinblick auf die Take-away-Kultur in Zürich. Es geht darum, wie diese Speisen unseren Körper beeinflussen und wie wir mit ein paar einfachen Tricks trotzdem eine ausgewogene Mahlzeit geniessen können. Denn auch beim schnellen Essen zählt, was drin ist und wie es zubereitet wurde.
Schlüsselerkenntnisse
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Die TCM betrachtet Nahrungsmittel nicht nur nach ihren Zutaten, sondern auch nach ihrer thermischen Wirkung und ihrem Geschmack.
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Kühlende Speisen wie Sushi und viele rohe Zutaten in Poké Bowls können den Verdauungstrakt belasten, besonders bei Kälteempfindlichkeit.
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Pizza, oft mit warmen, gekochten Zutaten und Teig, kann wärmender sein, aber schwere Beläge können die Milz belasten.
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Achte auf die Zubereitung: Gedämpftes oder leicht Angebratenes ist oft besser verträglich als Frittiertes.
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Bewusste Auswahl ist wichtig: Kombiniere wärmende Elemente oder wähle Gerichte, die gut zu deiner persönlichen Konstitution passen, um die Verdauung zu unterstützen.
Sushi, Poké Bowls und Pizza: Eine TCM-Perspektive auf Take-away
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Wenn du dir in Zürich eine schnelle Mahlzeit gönnst, sei es Sushi, eine Poké Bowl oder eine Pizza, lohnt sich ein Blick aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Jedes dieser Gerichte hat seine eigene thermische Wirkung und beeinflusst deinen Körper auf unterschiedliche Weise.
Die Vielfalt der Take-away-Optionen in Zürich
Die kulinarische Landschaft Zürichs bietet eine schier endlose Auswahl an Take-away-Möglichkeiten. Von den frischen Aromen Japans bis zu den herzhaften Klassikern Italiens – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Doch wie wirken sich diese oft schnell zubereiteten Speisen auf unser inneres Gleichgewicht aus?
Was die TCM über Sushi und Poké Bowls sagt
Sushi und Poké Bowls basieren oft auf rohem Fisch und Reis. Aus Sicht der TCM gilt Rohkost als kühlend. Das bedeutet, dass sie den Körper eher abkühlen und potenziell die Verdauungsenergie, besonders die der Milz und des Magens, schwächen können. Reis selbst ist neutral bis leicht kühlend und nährt das Qi, besonders wenn er gut gekocht ist. Die grosse Menge an rohem Fisch und Gemüse in diesen Gerichten kann für Menschen mit einer schwachen Verdauung, die zu Kälte neigen, eine Herausforderung darstellen. Dies kann sich in Völlegefühl oder Verdauungsbeschwerden äussern.
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Kühlende Wirkung: Roher Fisch und viel rohes Gemüse können den Körper abkühlen.
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Reis: Nährt das Qi, besonders wenn er gekocht ist.
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Potenzielle Schwächung der Verdauung: Bei schwacher Milz- und Magenenergie kann dies zu Beschwerden führen.
Pizza aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin
Pizza ist oft ein Gericht, das aus Sicht der TCM als wärmend eingestuft wird, vor allem wegen des gebackenen Teigs und der oft scharfen oder wärmenden Gewürze. Der Teig selbst, besonders wenn er aus Weizen besteht, kann je nach Zubereitung schwer verdaulich sein und zu Feuchtigkeit im Körper beitragen. Käse kann ebenfalls Feuchtigkeit erzeugen. Die Tomatensauce hat eine leicht kühlende Wirkung, während Gewürze wie Oregano oder Chili wärmend wirken können. Die Kombination macht die thermische Wirkung der Pizza oft neutral bis leicht warm, kann aber bei übermässigem Konsum oder bei empfindlichen Personen zu Hitze im Körper führen, was sich in Unruhe oder Verdauungsproblemen äussern kann.
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Wärmende Wirkung: Gebackener Teig und Gewürze erwärmen den Körper.
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Potenzielle Feuchtigkeit: Käse und Teig können Feuchtigkeit im Körper fördern.
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Ausgewogenheit: Die Zutaten ergeben eine oft neutrale bis leicht warme thermische Wirkung.
Die Thermik von Lebensmitteln in der TCM
Warum die Temperatur von Speisen wichtig ist
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) spielt die Temperatur von Nahrungsmitteln eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden. Stell dir vor, dein Körper ist wie ein kleiner Ofen, der ständig Wärme produziert, um dich am Leben zu erhalten. Wenn du nun sehr kalte Speisen oder Getränke zu dir nimmst, ist das so, als würdest du diesen Ofen mit Eiswürfeln kühlen. Das kostet den Körper viel Energie, um die Nahrung auf Körpertemperatur zu erwärmen, bevor sie überhaupt richtig verdaut werden kann. Diese unnötige Anstrengung kann auf Dauer das Verdauungsfeuer schwächen.
Die TCM unterscheidet verschiedene thermische Eigenschaften von Lebensmitteln:
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Kalt: Wirkt stark kühlend, z.B. Eis, rohe Salate.
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Kühlend: Wirkt moderat kühlend, z.B. Joghurt, viele Früchte.
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Neutral: Beeinflusst die Temperatur kaum, z.B. Reis, die meisten gekochten Gemüse.
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Warm: Wirkt leicht wärmend, z.B. Ingwer, viele gekochte Speisen.
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Heiss: Wirkt stark wärmend, z.B. scharfe Gewürze, Alkohol.
Diese Einteilung hilft uns zu verstehen, wie sich ein Gericht auf deinen Körper auswirkt, besonders auf deine Verdauungsorgane wie Magen und Milz, die für die Umwandlung der Nahrung zuständig sind.
Kühlende und wärmende Eigenschaften von Take-away-Gerichten
Viele beliebte Take-away-Optionen fallen eher in die kühlende oder neutrale Kategorie. Denk nur an eine frische Sushi-Platte oder eine bunte Poké Bowl. Diese Gerichte sind oft roh oder nur leicht gegart und enthalten viele kühlende Zutaten wie rohen Fisch, viel rohes Gemüse und oft auch kalte Saucen. Das ist an sich nicht schlecht, besonders wenn es draussen warm ist oder du dich nach einer leichten Mahlzeit sehnst. Aber wenn du zu diesen Speisen greifst, wenn es draussen kalt ist oder dein Körper sich nach Wärme sehnt, kann das deine Verdauung belasten.
Pizza hingegen wird meist im Ofen gebacken, was ihr eine wärmere thermische Eigenschaft verleiht. Dennoch können die Zutaten die Gesamtwirkung beeinflussen. Eine Pizza mit viel Käse und fettigen Belägen kann den Magen belasten, während eine Pizza mit viel Gemüse und einer leichten Tomatensauce eher neutral wirkt.
Wie die Zubereitung die thermische Wirkung beeinflusst
Die Art und Weise, wie ein Gericht zubereitet wird, hat einen grossen Einfluss auf seine thermische Wirkung. Gekochte, gedünstete oder geschmorte Speisen sind in der Regel wärmer und leichter verdaulich als rohe. Wenn du zum Beispiel rohes Gemüse durch Dünsten oder kurzes Anbraten erwärmst, veränderst du seine thermische Eigenschaft von kühlend zu neutral oder sogar leicht warm. Das macht es für deinen Körper einfacher, die Nährstoffe aufzunehmen und die Verdauung zu unterstützen.
Auch die Zugabe von wärmenden Gewürzen wie Ingwer, Knoblauch oder Chili kann die thermische Wirkung eines Gerichts positiv beeinflussen. Sie helfen nicht nur, die Speise aufzuwärmen, sondern können auch die Verdauung anregen und das Wohlbefinden fördern. Wenn du also das nächste Mal eine Take-away-Bestellung aufgibst, achte nicht nur auf den Geschmack, sondern auch darauf, wie das Essen zubereitet wurde und welche thermische Wirkung es auf deinen Körper haben könnte. Das ist ein wichtiger Schritt zu einer ausgewogeneren Ernährung aus Sicht der TCM.
Geschmack und seine Wirkung auf den Körper
Die fünf Geschmacksrichtungen und ihre Funktionen
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) spielt der Geschmack von Nahrungsmitteln eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit. Es sind nicht nur die fünf Grundgeschmäcker – süss, sauer, salzig, bitter und scharf – die wir auf der Zunge wahrnehmen, sondern jeder Geschmack hat eine spezifische Wirkung auf unseren Körper und unsere Organe. Stell dir vor, jeder Geschmack ist wie ein Schlüssel, der eine bestimmte Tür in deinem Körper öffnet oder schliesst.
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Süss: Wirkt nährend und harmonisierend. Er stärkt vor allem die Milz und den Magen, die für die Verdauung und die Umwandlung von Nahrung in Energie zuständig sind. Ein leicht süsser Geschmack kann beruhigen und ausgleichen.
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Sauer: Zieht zusammen und ist adstringierend. Er hilft, Flüssigkeiten im Körper zu halten und kann die Leber und die Gallenblase unterstützen. Zu viel Säure kann jedoch die Sehnen belasten.
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Salzig: Wirkt abführend und erweichend. Er ist wichtig für die Nieren und die Blase und hilft, harte Klumpen aufzulösen. Aber Achtung: Zu viel Salz kann das Blut und die Säfte schädigen.
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Bitter: Klärt Hitze und trocknet Feuchtigkeit aus. Er ist besonders gut für das Herz und den Dünndarm. Bittere Speisen können aber auch die Lunge schädigen, wenn sie im Übermass konsumiert werden.
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Scharf: Bewegt sich nach aussen und fördert die Zirkulation. Er ist wichtig für die Lunge und den Dickdarm und hilft, Blockaden zu lösen und Schweissausbrüche zu fördern. Zu viel Schärfe kann jedoch die Energie (Qi) verbrauchen und das Blut schädigen.
Wie sich süsse, salzige und scharfe Aromen im Take-away auswirken
Wenn wir uns heute eine Pizza, Sushi oder eine Poké Bowl bestellen, sind oft süsse, salzige und scharfe Aromen präsent. Das ist an sich nicht schlecht, denn diese Geschmäcker haben wichtige Funktionen. Das Problem liegt oft in der Menge und der Art der Zubereitung.
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Süss: Viele Take-away-Gerichte enthalten versteckte Süssstoffe, sei es in Saucen, Teigen oder mariniertem Fleisch. Das kann die Milz überlasten, was zu Müdigkeit, Völlegefühl und Verdauungsproblemen führen kann. Denk an die süss-sauren Saucen beim Sushi oder die Teriyaki-Glasur bei manchen Poké Bowls.
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Salzig: Salz ist in fast allen Fertiggerichten und Saucen enthalten. Zu viel Salz kann den Körper belasten, den Blutdruck erhöhen und die Nieren beanspruchen. Auch hier sind Saucen wie Sojasauce oder salzige Marinaden oft die Hauptquelle.
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Scharf: Scharfe Gewürze und Chilis können die Verdauung anregen, aber auch Hitze im Körper erzeugen. Wenn du zu scharf isst, kann das zu innerer Hitze führen, die sich durch Sodbrennen, Hautunreinheiten oder innere Unruhe äussert. Manche scharfen Saucen oder Wasabi beim Sushi können hier eine Rolle spielen.
Die Bedeutung von sauren und bitteren Noten für die Verdauung
Saure und bittere Geschmäcker sind in vielen Take-away-Optionen eher selten anzutreffen, dabei sind sie für unsere Verdauung und unser Wohlbefinden sehr wichtig. Sie helfen, die Energie zu sammeln und zu straffen (sauer) oder überschüssige Hitze auszuleiten (bitter).
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Sauer: Ein Hauch von Säure, wie er in einem leichten Essigdressing oder etwas Limettensaft vorkommt, kann die Verdauung anregen und helfen, die Nährstoffe besser aufzunehmen. Zu viel Säure, wie in stark essighaltigen Dressings, kann jedoch die Milz schwächen.
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Bitter: Bittere Komponenten sind oft in Gemüse wie Rucola oder Radicchio zu finden. Sie helfen, überschüssige Hitze im Körper zu reduzieren, was besonders nach dem Genuss von fettigen oder stark gewürzten Speisen wohltuend sein kann. Leider sind diese Geschmäcker in den typischen Take-away-Menüs oft Mangelware.
Wenn du also das nächste Mal bestellst, achte bewusst auf die Geschmäcker. Versuche, eine Balance zu finden und vielleicht auch mal eine Option mit sauren oder bitteren Noten zu wählen, um deine Verdauung zu unterstützen. Dein Körper wird es dir danken.
Magen und Milz im Fokus der TCM-Ernährung
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) spielen Magen und Milz eine zentrale Rolle für unser allgemeines Wohlbefinden und unsere Verdauung. Sie sind wie das Zentrum unseres Energiesystems, das dafür sorgt, dass wir aus unserer Nahrung die nötige Energie ziehen können. Wenn diese beiden Organe gut funktionieren, fühlen wir uns vital und gesund. Doch gerade bei der Auswahl von Take-away-Gerichten können sie schnell aus dem Gleichgewicht geraten.
Die Rolle von Magen und Milz für unser Wohlbefinden
Stell dir Magen und Milz als ein eingespieltes Team vor. Der Magen nimmt die Nahrung auf und beginnt mit der ersten Verdauung, während die Milz dafür zuständig ist, die Nährstoffe aus dieser Nahrung zu extrahieren und in Energie (Qi) und Blut umzuwandeln. Diese Energie versorgt dann den gesamten Körper. Eine starke Milz bedeutet auch ein starkes Immunsystem und eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. Wenn dieses Duo harmonisch arbeitet, sind wir voller Energie, haben einen guten Appetit und eine gesunde Verdauung.
Häufige Verdauungsbeschwerden bei Take-away
Leider sind viele Take-away-Optionen, besonders solche, die kalt, fettig oder stark verarbeitet sind, eine echte Herausforderung für Magen und Milz. Kalte Speisen und Getränke, wie sie oft in Sushi oder Salaten vorkommen, können die Milz schwächen und zu Verdauungsbeschwerden führen. Fettige Speisen, wie sie bei manchen Pizzen oder frittierten Gerichten üblich sind, belasten die Milz zusätzlich und können zu einem Gefühl von Schwere und Völlegefühl führen. Auch zu grosse Portionen oder unregelmässige Essenszeiten können das empfindliche Gleichgewicht stören. Typische Anzeichen dafür sind Blähungen, Völlegefühl, Aufstossen, Sodbrennen oder auch Müdigkeit nach dem Essen. Diese Symptome sind oft ein Zeichen dafür, dass Magen und Milz überlastet sind.
Wie Sie Ihren Magen und Ihre Milz mit der richtigen Wahl unterstützen
Die gute Nachricht ist: Du kannst mit deiner Wahl des Take-aways viel bewirken! Achte auf warme, gekochte Speisen, die leichter zu verdauen sind. Suppen, gedämpftes Gemüse oder gut durchgegarte Fleisch- und Fischgerichte sind oft eine gute Wahl. Wenn du Lust auf Sushi hast, wähle eher gekochte Varianten oder solche mit wärmenden Zutaten wie Ingwer. Bei Pizza sind dünne Teige und frische, nicht zu fettige Beläge empfehlenswert. Vermeide es, zu grosse Mengen auf einmal zu essen, und versuche, deine Mahlzeiten regelmässig einzunehmen. Wenn du diese einfachen Tipps befolgst, hilfst du deinem Verdauungssystem, stark und ausgeglichen zu bleiben, auch wenn du dir mal etwas Gönnst.
Qi-Stagnation und Verdauungsblockaden vermeiden
Was bedeutet Qi-Stagnation in der TCM?
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist Qi die Lebensenergie, die durch unseren Körper fliesst. Wenn dieser Fluss gestört ist, sprechen wir von einer Qi-Stagnation. Stell dir das wie einen Stau auf einer Autobahn vor: Der Verkehr kommt zum Erliegen, und es entstehen Probleme. Bei der Verdauung bedeutet das, dass die Energie nicht mehr richtig zirkulieren kann, was zu einem Gefühl der Schwere und Unbehaglichkeit führt.
Typische Anzeichen nach dem Genuss von Take-away
Nach einer Mahlzeit, die nicht gut vertragen wird, können sich verschiedene Symptome zeigen, die auf eine Qi-Stagnation hindeuten. Dazu gehören oft ein aufgeblähter Bauch, Völlegefühl, Aufstossen oder auch ein unangenehmes Druckgefühl im Oberbauch. Manchmal äussert sich eine Stagnation auch durch wandernde Schmerzen oder ein allgemeines Unwohlsein, das sich nicht genau lokalisieren lässt. Diese Symptome sind oft ein Zeichen dafür, dass die Verdauungsorgane, insbesondere Magen und Milz, überlastet sind.
Strategien zur Förderung der Verdauung und des Energieflusses
Um Qi-Stagnation und Verdauungsblockaden vorzubeugen, kannst du einige einfache Strategien anwenden:
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Bewusstes Essen: Nimm dir Zeit für deine Mahlzeiten. Iss langsam und kaue gut. Das hilft dem Körper, die Nahrung besser zu verarbeiten.
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Warme Mahlzeiten bevorzugen: Kalte und rohe Speisen, wie sie oft in Sushi oder kalten Salaten vorkommen, können die Verdauung belasten und die Milz schwächen. Warme, gekochte Speisen sind in der Regel leichter verdaulich.
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Auf die Kombination achten: Schwere, fettige Speisen oder grosse Mengen auf einmal können den Verdauungstrakt überfordern. Versuche, deine Mahlzeiten ausgewogen zu gestalten.
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Bewegung nach dem Essen: Ein kurzer Spaziergang nach dem Essen kann den Energiefluss anregen und die Verdauung unterstützen.
Wenn du häufig unter Verdauungsbeschwerden leidest, ist es ratsam, die Ursachen genauer zu betrachten. Manchmal sind es bestimmte Lebensmittelkombinationen oder die Art der Zubereitung, die zu Problemen führen. Eine angepasste Ernährung, die auf die Bedürfnisse deines Körpers abgestimmt ist, kann hier Wunder wirken.
Take-away in Zürich: Eine bewusste Wahl treffen
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Tipps für die gesündere Auswahl Ihres nächsten Essens
Wenn du dich für ein Take-away-Gericht entscheidest, achte auf die Zubereitungsart. Gedämpfte, gekochte oder im Ofen gebackene Speisen sind oft bekömmlicher als frittierte. Vermeide zu fettige oder stark gewürzte Speisen, da diese den Magen und die Milz belasten können. Wähle, wenn möglich, Gerichte mit viel Gemüse. Frische Kräuter und Gewürze können die Verdauung unterstützen, aber übermässiger Gebrauch von scharfen oder stark erhitzenden Gewürzen sollte vermieden werden, besonders wenn du zu innerer Hitze neigst.
Die Bedeutung von frischen Zutaten und schonender Zubereitung
Die Qualität der Zutaten spielt eine grosse Rolle. Frische, saisonale Produkte sind energetisch wertvoller und leichter verdaulich. Bei der Zubereitung ist eine schonende Methode wichtig, um die natürlichen Qualitäten der Lebensmittel zu erhalten. Das bedeutet, dass die Nährstoffe und die Energie der Nahrungsmittel nicht durch zu hohe Temperaturen oder zu lange Garzeiten zerstört werden. Achte darauf, dass dein Essen nicht zu kalt serviert wird, da dies die Verdauung zusätzlich erschweren kann. Eine lauwarme oder leicht erwärmte Mahlzeit ist für den Körper am einfachsten zu verarbeiten.
Take away TCM Zürich: Ihr Weg zu einer ausgewogenen Mahlzeit
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet Nahrungsmittel nicht nur nach ihren Nährstoffen, sondern auch nach ihrer thermischen Wirkung, ihrem Geschmack und ihrer Wirkung auf die Organe. Wenn du diese Prinzipien berücksichtigst, kannst du auch bei Take-away-Gerichten eine Wahl treffen, die dein Wohlbefinden unterstützt.
Hier sind einige allgemeine Empfehlungen:
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Warme Mahlzeiten bevorzugen: Kalte Speisen und Getränke können die Verdauungsenergie schwächen. Wähle Gerichte, die warm zubereitet und serviert werden.
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Auf die Zubereitung achten: Gedämpft, gekocht oder im Ofen gebacken ist oft besser als frittiert. Vermeide übermässiges Fett.
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Gemüse integrieren: Eine gute Portion Gemüse liefert wichtige Vitamine und Ballaststoffe. Gekochtes oder gedünstetes Gemüse ist oft bekömmlicher als rohes.
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Ausgewogene Geschmäcker: Achte auf eine Balance der fünf Geschmacksrichtungen (süss, sauer, salzig, bitter, scharf). Zu viel Süsses oder Salziges kann die Milz belasten.
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Auf den Körper hören: Achte auf deine individuellen Bedürfnisse. Wenn du merkst, dass bestimmte Gerichte dir nicht gut bekommen, wähle beim nächsten Mal etwas anderes.
Eine bewusste Auswahl beim Take-away kann einen grossen Unterschied für dein Wohlbefinden machen.
Möchtest du in Zürich eine gesunde Mahlzeit geniessen, die gut für dich ist? Es gibt viele tolle Möglichkeiten, leckeres Essen zu finden, das dich fit hält. Denk darüber nach, was du isst und wie es dir guttut. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du dich am besten ernähren kannst, schau auf unserer Webseite vorbei!
Zusammenfassend: Genuss mit Bedacht
Wenn du also das nächste Mal Lust auf Sushi, eine Poké Bowl oder Pizza hast, denk daran, wie diese Speisen aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wirken können. Es geht nicht darum, ganz auf Genuss zu verzichten, sondern darum, ein besseres Gefühl dafür zu entwickeln, was deinem Körper guttut. Mit ein paar einfachen Überlegungen zu den Zutaten und ihrer Zubereitung kannst du deine Mahlzeiten so gestalten, dass sie nicht nur schmecken, sondern auch deine Energie unterstützen. So bringst du Körper und Geist in Einklang, selbst wenn du dir etwas Leckeres zum Mitnehmen bestellst.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet „warme“ oder „kalte“ Nahrung in der TCM?
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) geht es bei der Einteilung von Lebensmitteln in „warm“ oder „kalt“ nicht um die Temperatur, mit der sie gegessen werden. Vielmehr beschreibt dies, wie sie auf deinen Körper wirken. Warme Speisen bringen Energie und Wärme in den Körper, während kalte Speisen ihn eher abkühlen. Stell dir vor, du hast schnell kalte Füsse – dann könntest du etwas Warmes essen, um dich von innen aufzuwärmen.
Warum ist es wichtig, auf die Verdauung zu achten, wenn ich Take-away esse?
Deine Verdauung ist wie ein kleiner Motor in deinem Bauch. Wenn dieser Motor gut läuft, kann er die Nahrung gut verarbeiten und dir Energie geben. Wenn du aber oft Essen isst, das zu kalt, zu fettig oder zu schwer ist, kann dieser Motor überlastet werden. Das ist so, als würdest du in ein Auto ständig zu viel Gewicht laden – es läuft irgendwann nicht mehr richtig. In der TCM nennen wir die wichtigsten Verdauungsorgane Magen und Milz. Wenn die nicht gut arbeiten, fühlst du dich müde und träge.
Kann ich trotz Take-away eine ausgewogene Mahlzeit wählen?
Ja, das ist auf jeden Fall möglich! Es geht darum, bewusst zu wählen. Stell dir vor, du baust einen Turm aus Bauklötzen. Du möchtest nicht nur schwere Klötze ganz unten haben, sondern eine gute Mischung. Genauso ist es mit dem Essen. Versuche, eine gute Balance aus verschiedenen Zutaten zu finden. Frisches Gemüse ist zum Beispiel super, weil es viele gute Stoffe für deinen Körper hat.
Was ist mit den Geschmäckern wie süss, sauer, salzig? Haben die auch eine Bedeutung?
Absolut! In der TCM hat jeder Geschmack eine besondere Aufgabe. Süss gibt Energie und stärkt den Körper, Salzig hilft beim Abführen, Sauer hilft, Dinge zusammenzuhalten, und Scharf hilft, Dinge zu bewegen. Wenn du zum Beispiel ein Gericht isst, das sehr süss und fettig ist, kann das deinen Magen belasten. Eine gute Mischung der Geschmäcker hilft deinem Körper, alles gut zu verarbeiten.
Was meint die TCM mit „Qi-Stagnation“?
Qi ist wie die Lebensenergie, die durch deinen Körper fliesst. Stell dir das wie einen Fluss vor. Wenn dieser Fluss blockiert ist, nennt man das Qi-Stagnation. Das kann passieren, wenn du zum Beispiel sehr gestresst bist oder unregelmässig isst. Wenn dein Qi nicht richtig fliesst, fühlst du dich vielleicht aufgebläht, angespannt oder hast Schmerzen. Das ist so, als würde sich im Fluss viel Treibgut ansammeln und das Wasser stauen.
Gibt es bestimmte Gerichte, die man lieber meiden sollte, wenn man auf die TCM achtet?
Generell sind sehr kalte Speisen und Getränke, wie Eis oder eiskalte Smoothies, nicht ideal, besonders wenn dein Magen und deine Milz schon etwas schwach sind. Auch sehr fettige oder stark verarbeitete Gerichte können deinen Verdauungsmotor belasten. Denk daran, dass es nicht darum geht, etwas komplett zu verbieten, sondern darum, ein gutes Gleichgewicht zu finden und auf deinen Körper zu hören.



