Viele Frauen kennen das: Der Zyklus scheint mal wieder einen Strich durch die Karriereplanung zu machen. Mal ist man voller Energie, mal fühlt man sich schlapp und unkonzentriert. Doch was steckt dahinter? Stress, lange Arbeitstage und Überstunden können den weiblichen Rhythmus ganz schön durcheinanderbringen. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bietet hier spannende Einblicke und Lösungsansätze, um Zyklus und Karriere besser in Einklang zu bringen.
Schlüsselerkenntnisse
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Stress und Überstunden können den weiblichen Zyklus negativ beeinflussen und zu Beschwerden führen.
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Die TCM betrachtet den Körper als Einheit, bei der Qi, Blut und die Organe im Zusammenspiel den Zyklus steuern.
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Emotionale Belastungen und Arbeitsstress sind aus Sicht der TCM häufige Ursachen für Zyklusstörungen.
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Durch angepasste Ernährung, Bewegung und Entspannungstechniken lässt sich der Zyklus harmonisieren.
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Das Verständnis der eigenen Zyklusphasen kann helfen, die beruflichen Stärken gezielt einzusetzen und eine ausgeglichene Karriere zu gestalten.
Wie der Zyklus die Karriere beeinflusst

Es ist mir ein Anliegen, Ihnen als erfahrene TCM-Praktikerin die tiefgreifenden Zusammenhänge zwischen Ihrem weiblichen Zyklus und Ihrer beruflichen Laufbahn näherzubringen. Viele Frauen spüren intuitiv, dass ihr Körper und Geist im Laufe des Monats Schwankungen unterliegen, die sich auch auf ihre Leistungsfähigkeit und ihr Wohlbefinden im Job auswirken. Doch oft fehlt das Wissen, um diese Phänomene zu verstehen und positiv zu gestalten.
Stress und seine Auswirkungen auf den Zyklus
Der moderne Berufsalltag ist häufig von Stress geprägt. Ständige Erreichbarkeit, Termindruck und hohe Anforderungen können unseren Körper stark belasten. Aus Sicht der TCM ist Stress eine Form von Stagnation, die den freien Fluss von Qi (Lebensenergie) und Blut beeinträchtigt. Wenn dieser Fluss im Körper gestört ist, kann dies direkt den weiblichen Zyklus beeinflussen. Ein übermässiger Stresshormonspiegel, wie er bei anhaltender Anspannung ausgeschüttet wird, kann beispielsweise den Eisprung verzögern oder die Menstruation unregelmässig machen. Es ist, als würde man versuchen, einen Fluss zu befahren, dessen Wasserwege blockiert sind – das Wasser staut sich oder fliesst gar nicht mehr richtig. Chronischer Stress kann somit zu einer Dysregulation des gesamten hormonellen Systems führen, was sich in Zyklusstörungen, Schmerzen oder auch Fruchtbarkeitsproblemen äussern kann.
Überstunden und ihre Folgen für die weibliche Gesundheit
Überstunden sind oft eine direkte Folge von Stress und Leistungsdruck. Wenn Sie regelmässig länger arbeiten, als es Ihr Körper eigentlich verkraften kann, zehrt das an Ihren Energiereserven. Die TCM spricht hier von einer Erschöpfung von Qi und Blut. Besonders das Blut ist für Frauen von zentraler Bedeutung, da es die Grundlage für den Zyklus und die Fruchtbarkeit bildet. Langanhaltende Überlastung, insbesondere wenn sie mit wenig Schlaf und unregelmässigen Essenszeiten einhergeht, kann zu einem Mangel an Blut und Yin (der nährenden, kühlenden Substanz im Körper) führen. Dies kann sich in Symptomen wie Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, trockener Haut oder auch einem ausbleibenden oder schwachen Menstruationsfluss äussern. Es ist, als würde man einem Fass ohne Boden Energie entziehen – irgendwann ist nichts mehr da.
Die Verbindung zwischen Zyklusphasen und beruflicher Leistungsfähigkeit
Ihr Zyklus ist kein statischer Zustand, sondern ein dynamischer Prozess, der sich in verschiedene Phasen unterteilt. Jede dieser Phasen hat ihre eigenen energetischen Qualitäten und kann Ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit unterschiedlich beeinflussen:
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Menstruationsphase: Oft eine Zeit der Rückkehr und des Loslassens. Die Energie ist eher nach innen gerichtet, was sich gut für ruhigere, reflektierende Tätigkeiten eignet.
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Follikelphase (nach der Menstruation bis zum Eisprung): Die Energie steigt an. Dies ist oft eine Phase erhöhter Vitalität, Kreativität und Kommunikationsfähigkeit, ideal für Projekte, die Engagement und Austausch erfordern.
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Ovulationsphase (um den Eisprung herum): Der Höhepunkt der Energie. Frauen fühlen sich oft besonders stark, selbstbewusst und leistungsfähig – eine gute Zeit für wichtige Präsentationen oder anspruchsvolle Aufgaben.
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Lutealphase (nach dem Eisprung bis zur Menstruation): Die Energie beginnt wieder nachzulassen. Dies kann eine Phase erhöhter Sensibilität und Intuition sein, aber auch eine Zeit, in der man sich schneller überfordert fühlt. Ruhigere, organisatorische Tätigkeiten oder die Vorbereitung auf die nächste Phase sind hier oft passender.
Das Verständnis dieser natürlichen Schwankungen ermöglicht es Ihnen, Ihre beruflichen Aufgaben besser auf Ihren Zyklus abzustimmen und so Ihre Energie optimal zu nutzen. Indem Sie lernen, im Einklang mit Ihrem Körper zu arbeiten, statt gegen ihn, können Sie Burnout vorbeugen und Ihre Karriere nachhaltig gestalten.
Die TCM-Perspektive auf Zyklus und Karriere
Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
Die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, betrachtet den Menschen ganzheitlich. Das bedeutet, wir schauen nicht nur auf einzelne Symptome, sondern auf das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Ein zentraler Gedanke ist das Qi, unsere Lebensenergie, und das Blut, das es transportiert. Beide sind essenziell für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. In der TCM verstehen wir, dass alles im Körper miteinander verbunden ist. Wenn das Qi fliesst und das Blut genährt wird, sind wir im Gleichgewicht. Ist dieser Fluss gestört, können Beschwerden entstehen.
Wie die TCM den weiblichen Zyklus versteht
Aus Sicht der TCM ist der weibliche Zyklus ein wunderbares Spiegelbild des Zusammenspiels von Qi und Blut. Er ist kein statischer Zustand, sondern ein dynamischer Prozess, der von den Jahreszeiten und den Mondphasen beeinflusst wird. Wir sehen den Zyklus als eine Reise durch verschiedene Phasen, die jeweils eigene Bedürfnisse mit sich bringen. Die TCM teilt den Zyklus oft in vier Hauptphasen ein, die mit den Elementen und den Organen verbunden sind. Jede Phase hat ihre spezifischen Qualitäten und erfordert eine angepasste Herangehensweise, sei es in Bezug auf Ernährung, Bewegung oder Lebensstil.
Das Zusammenspiel von Qi, Blut und den Organen im Zyklus
Der weibliche Zyklus wird in der TCM massgeblich durch die Leber und die Nieren beeinflusst. Die Leber sorgt für den freien Fluss des Qi, während die Nieren die Basis für das Blut und das Yin bilden. Während des Zyklus durchlaufen diese Systeme ständige Veränderungen. Vor dem Eisprung beispielsweise wird das Blut vermehrt genährt, um die Gebärmutterschleimhaut aufzubauen. Nach dem Eisprung und während der Menstruation wird das Blut dann bewegt und ausgeschieden. Wenn dieser Prozess harmonisch abläuft, fühlen wir uns energiegeladen und ausgeglichen. Sind jedoch Störungen im Fluss von Qi oder Blut vorhanden, kann dies zu Zyklusproblemen führen, die sich auch auf die Leistungsfähigkeit im Beruf auswirken können. Ein harmonischer Zyklus ist daher die Grundlage für eine ausgeglichene Karriere.
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Zyklusphase |
Hauptenergie |
Fokus der TCM-Unterstützung |
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Menstruation |
Blutbewegung, Ausscheidung |
Sanftes Qi bewegen, Blut nähren |
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Follikelphase |
Qi-Aufbau, Blut-Nährung |
Leber-Qi stärken, Yin aufbauen |
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Eisprung |
Qi-Höhepunkt, Blut-Fülle |
Qi und Blut harmonisieren |
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Lutealphase |
Blut-Nährung, Yin-Stärkung |
Nieren-Yin und Blut auffüllen, Jing bewahren |
Herausforderungen im Berufsalltag aus Sicht der TCM

In unserem hektischen Berufsleben können sich Stress und übermässige Belastung stark auf unseren Körper auswirken, insbesondere auf den weiblichen Zyklus. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind dies keine isolierten Ereignisse, sondern Zeichen eines Ungleichgewichts, das tiefere Wurzeln hat.
Wenn der Arbeitsstress den Zyklus stört
Stellen Sie sich vor, Ihr Körper ist wie ein feines Uhrwerk. Wenn Sie ständig unter Strom stehen, die Deadlines jagen und der Druck steigt, gerät dieses Uhrwerk aus dem Takt. In der TCM sehen wir dies als eine Störung des freien Flusses von Qi, unserer Lebensenergie. Chronischer Stress kann dazu führen, dass das Qi stagniert, besonders im Bereich der Leber, die für den reibungslosen Ablauf des Zyklus mitverantwortlich ist. Diese Stagnation kann sich auf verschiedene Weise äussern:
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Unregelmässige oder ausbleibende Menstruation
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Schmerzhafte Krämpfe vor oder während der Periode
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Stimmungsschwankungen, die sich mit dem Zyklus verschlimmern
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Verdauungsprobleme, die mit dem Stresspegel korrelieren
Die TCM betrachtet den weiblichen Zyklus als ein Spiegelbild des inneren Gleichgewichts, und anhaltender Stress ist ein häufiger Störfaktor. Wenn die Leber-Energie blockiert ist, kann dies auch das Blut beeinträchtigen, was zu weiteren Zyklusproblemen führen kann.
Die Rolle von Überstunden bei Zyklusstörungen
Überstunden sind oft ein Zeichen dafür, dass wir uns übermässig verausgaben. Aus TCM-Sicht zehrt dies an unserer Grundsubstanz, unserem Jing, und schwächt unser Qi. Wenn wir ständig mehr geben, als unser Körper regenerieren kann, entsteht eine Leere. Dies ist besonders problematisch, da es die Nieren schwächt, die in der TCM als Wurzel unserer Lebensenergie und Fruchtbarkeit gelten. Eine Nieren-Leere kann sich äussern als:
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Erschöpfung, die auch nach Ruhephasen nicht verschwindet
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Schlafstörungen, die den Körper zusätzlich belasten
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Schwächung des Immunsystems, was zu häufigeren Infekten führt
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Verlust der Spannkraft, sowohl körperlich als auch geistig
Die ständige Überbeanspruchung durch Überstunden kann dazu führen, dass der Körper in einen Zustand der Leere gerät. Dies beeinträchtigt nicht nur die allgemeine Vitalität, sondern kann auch direkt die hormonelle Balance und damit den Zyklus stören.
Wie emotionale Belastungen den weiblichen Rhythmus beeinflussen
Emotionen sind ein natürlicher Teil des Lebens, doch wenn sie übermässig oder chronisch werden, können sie aus dem Gleichgewicht geraten. In der TCM sind die Emotionen eng mit den Organen verbunden. Kummer kann die Lunge schwächen, übermässiges Nachdenken die Milz belasten, und Wut die Leber. Im Berufsleben sind wir oft mit einer Mischung aus Druck, Frustration, aber auch Freude und Erfolg konfrontiert. Wenn wir lernen, diese Emotionen nicht zu unterdrücken, sondern sie auf gesunde Weise zu verarbeiten, können wir unser inneres Gleichgewicht bewahren. Ein Ungleichgewicht der Emotionen kann sich wie folgt zeigen:
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Übermässige Sorgen und Grübeln: Dies kann das Qi der Milz blockieren und zu Verdauungsproblemen und Müdigkeit führen.
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Anhaltende Wut oder Frustration: Diese Energie kann die Leber-Energie stauen und den Menstruationsfluss beeinträchtigen.
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Ängste: Ängste können das Nieren-Qi schwächen und zu einem Gefühl der Unsicherheit und Erschöpfung führen.
Es ist wichtig zu erkennen, dass diese emotionalen Belastungen nicht nur psychische Auswirkungen haben, sondern auch physische Symptome hervorrufen und den weiblichen Rhythmus empfindlich stören können.
TCM-Strategien für mehr Wohlbefinden im Berufsleben
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In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) betrachten wir den Körper als ein komplexes System, in dem alles miteinander verbunden ist. Wenn du also im Berufsleben unter Stress stehst oder Überstunden machst, wirkt sich das nicht nur auf deine Psyche aus, sondern auch auf deinen Körper und ganz besonders auf deinen Zyklus. Die TCM bietet hier wertvolle Ansätze, um dein Wohlbefinden zu stärken und deinen Rhythmus wiederzufinden.
Ernährungstipps für einen ausgeglichenen Zyklus
Die Ernährung ist ein Eckpfeiler der TCM. Was du isst, hat direkten Einfluss auf dein Qi (Lebensenergie) und dein Blut, beides essenziell für einen regelmässigen Zyklus. Vermeide kalte, rohe und stark verarbeitete Lebensmittel, da diese das Verdauungssystem schwächen und zu Feuchtigkeit und Kälte im Körper führen können. Setze stattdessen auf warme, gekochte Mahlzeiten, die leicht verdaulich sind und dein System nähren.
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Regelmässigkeit: Iss zu festen Zeiten, um dein Verdauungssystem zu unterstützen.
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Warme Mahlzeiten: Suppen, Eintöpfe und gedünstetes Gemüse sind ideal.
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Saisonal und regional: Wähle Lebensmittel, die gerade Saison haben und aus deiner Region stammen.
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Vermeide: Gekühlte Getränke, Eiscreme, zu viel Rohkost, besonders im Winter und während der Menstruation.
Bewegung und Entspannung im Arbeitsalltag
Bewegung ist wichtig, um den Fluss von Qi und Blut zu fördern und Stagnationen zu lösen, die durch Stress entstehen können. Doch es kommt auf die Art der Bewegung an. Sanfte, fliessende Bewegungen sind oft besser als exzessiver Sport, der den Körper zusätzlich belasten kann.
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Spaziergänge: Kurze Pausen für einen Spaziergang an der frischen Luft können Wunder wirken.
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Dehnübungen: Integriere einfache Dehnübungen am Arbeitsplatz, um Verspannungen zu lösen.
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Atemübungen: Tiefes Atmen hilft, das Nervensystem zu beruhigen und Stress abzubauen.
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Achtsamkeit: Versuche, im Moment präsent zu sein und dich nicht von Gedanken an die Arbeit ablenken zu lassen.
Kräuter und Akupunktur zur Unterstützung
Die TCM verfügt über ein reiches Arsenal an Kräutern und spezifischen Akupunkturpunkten, die gezielt zur Harmonisierung des Zyklus und zur Linderung von stressbedingten Beschwerden eingesetzt werden können. Diese Methoden zielen darauf ab, das Gleichgewicht von Yin und Yang, Qi und Blut wiederherzustellen.
Ein Beispiel für eine Kräuterrezeptur, die bei Zyklusstörungen und stressbedingten Beschwerden eingesetzt werden kann, ist Gui Pi Tang. Sie stärkt das Milz-Qi, nährt das Herz-Blut und beruhigt den Geist. Eine andere Formel, die bei Qi-Stagnation und Blut-Stase helfen kann, ist die Rezeptur mit den Hauptkräutern wie Dang Gui und Xiang Fu. Diese Kräuter werden oft in Kombination mit Akupunktur angewendet, um den Energiefluss zu verbessern und Blockaden zu lösen. Punkte wie Leber 3 (Tai Chong) oder Milz 6 (San Yin Jiao) sind hierbei häufige Anlaufstellen.
Die TCM betrachtet den weiblichen Zyklus nicht als etwas, das
Den eigenen Rhythmus in der Karriere finden
Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass der weibliche Zyklus eine Art Störfaktor für die Karriere ist. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist das Gegenteil der Fall: Dein Zyklus ist ein natürlicher Rhythmus, der dir wertvolle Einblicke und Energien für deine berufliche Laufbahn schenken kann. Wenn du lernst, diesen Rhythmus zu verstehen und mit ihm zu arbeiten, statt dagegen anzukämpfen, eröffnen sich neue Wege zu mehr Effizienz und Wohlbefinden.
Die Bedeutung der Zyklusphasen für die Karriereplanung
Jede Phase deines Zyklus bringt spezifische Qualitäten und Energien mit sich. Stell dir deinen Zyklus wie die vier Jahreszeiten vor: Die Menstruation ist wie der Winter – eine Zeit der Einkehr und Regeneration. Die Zeit danach, die Follikelphase, gleicht dem Frühling, einer Phase des Wachstums und der Entfaltung. Der Eisprung entspricht dem Sommer, dem Höhepunkt der Energie und Aktivität. Und die Lutealphase vor der Menstruation ist wie der Herbst, eine Zeit der Reifung und Vorbereitung.
Wenn du diese Phasen bewusst in deine Karriereplanung einbeziehst, kannst du deine Aufgaben besser auf deine jeweilige Energie abstimmen. So kannst du beispielsweise:
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In der Follikelphase (nach der Menstruation): Nutze diese Zeit für neue Ideen, kreative Projekte und den Aufbau von Kontakten. Deine Energie steigt, und du bist offen für Neues.
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Um den Eisprung herum: Dies ist die Zeit für intensive Arbeit, Präsentationen und Entscheidungen. Deine Konzentration und Leistungsfähigkeit sind auf dem Höhepunkt.
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In der Lutealphase (vor der Menstruation): Diese Phase eignet sich gut für die Analyse, das Abschliessen von Projekten und die Planung für den nächsten Zyklus. Deine Intuition ist oft stärker ausgeprägt.
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Während der Menstruation: Erlaube dir, ruhiger zu agieren. Dies ist eine gute Zeit für Reflexion, Organisation und Aufgaben, die weniger Energie erfordern. Es ist eine Zeit, um dich aufzuladen.
Wie du deine Stärken in jeder Zyklusphase nutzen kannst
Das Wissen um die Qualitäten jeder Zyklusphase ermöglicht es dir, deine Stärken gezielt einzusetzen. In der aufbauenden Follikelphase bist du vielleicht besonders gut darin, neue Projekte zu initiieren und strategisch zu denken. Die Energie um den Eisprung herum kann dir helfen, komplexe Probleme zu lösen und dich durchzusetzen. In der reflektierenden Lutealphase kannst du deine analytischen Fähigkeiten nutzen, um Ergebnisse zu bewerten und zukünftige Schritte zu planen. Und während der Menstruation, wenn dein Körper nach Ruhe verlangt, kannst du dich auf organisatorische Tätigkeiten oder Aufgaben konzentrieren, die weniger direkten Druck erfordern.
Es geht nicht darum, deine Arbeit strikt nach dem Zyklus zu planen, sondern darum, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln und flexibel zu agieren. Wenn du beispielsweise weisst, dass du in der Lutealphase eher zu innerer Einkehr neigst, kannst du versuchen, anspruchsvolle Präsentationen eher in die Eisprungphase zu legen. Wenn du merkst, dass du während der Menstruation mehr Ruhe brauchst, plane bewusst weniger Meetings oder intensive Aufgaben ein.
Dein Zyklus ist kein Hindernis, sondern ein natürlicher Kraftgeber. Indem du seine Phasen verstehst und respektierst, kannst du deine berufliche Leistungsfähigkeit auf eine Weise gestalten, die sowohl effektiv als auch gesundheitsfördernd ist. Es ist ein Weg, deine weibliche Energie als Ressource für deine Karriere zu nutzen.
TCM als Wegbegleiter für eine harmonische Karriere
Die TCM bietet dir Werkzeuge, um dein Wohlbefinden im Einklang mit deinem Zyklus zu fördern. Durch gezielte Ernährung, angepasste Bewegung und Entspannungstechniken kannst du die Energie deines Körpers unterstützen. Wenn du beispielsweise merkst, dass du in bestimmten Zyklusphasen zu Müdigkeit neigst, können wir gemeinsam schauen, welche Nahrungsmittel oder Kräuter dir guttun würden, um dein Qi und Blut zu stärken. Auch Akupunktur kann helfen, Blockaden zu lösen und den Energiefluss zu harmonisieren, was sich direkt auf deine Leistungsfähigkeit und dein Wohlbefinden im Berufsleben auswirkt. So wird dein Zyklus zu einem natürlichen Verbündeten auf deinem Karriereweg.
Finde deinen eigenen Takt im Berufsleben! Manchmal ist es wichtig, einen Schritt zurückzutreten und zu überlegen, was wirklich zählt. Wenn du das Gefühl hast, festzustecken oder nicht mehr weiterzukommen, gibt es Wege, das zu ändern. Entdecke, wie du deine Karriere so gestalten kannst, dass sie zu dir passt. Besuche meine Website, um mehr darüber zu erfahren, wie du dein eigenes Tempo finden kannst.
Ein Blick nach vorn: Den Zyklus mit der TCM verstehen
Wir hoffen, dieser Einblick in die Zusammenhänge zwischen Zyklus, Stress und dem modernen Berufsalltag hat dir geholfen. Die Traditionelle Chinesische Medizin bietet hier spannende Perspektiven, um die Signale deines Körpers besser zu deuten. Indem du lernst, die Zeichen deines Zyklus zu verstehen und darauf zu achten, kannst du Wege finden, besser mit Stress umzugehen und deine Energie sinnvoll einzusetzen. Denke daran, dass kleine Anpassungen im Alltag oft schon viel bewirken können. Wenn du mehr erfahren möchtest oder Unterstützung suchst, zögere nicht, dich weiter zu informieren oder professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dein Wohlbefinden steht im Mittelpunkt.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) helfen, wenn Stress den Zyklus durcheinanderbringt?
Stress kann wie ein Sturm auf unseren Körper wirken. Die TCM sieht das ähnlich. Wenn wir gestresst sind, kann das wie ein Stau in unserem Körper wirken, besonders beim Qi, unserer Lebensenergie. Dieser Stau kann den Fluss des Blutes und damit auch den Zyklus stören. Mit Methoden wie Akupunktur oder Kräutern kann die TCM helfen, diesen Stau zu lösen und den Fluss wieder ins Gleichgewicht zu bringen, damit sich dein Körper besser erholen kann.
Was bedeutet es aus Sicht der TCM, wenn man ständig Überstunden macht?
Ständige Überstunden sind für den Körper wie ein ständiges Geben ohne Aufnehmen. Stell dir vor, du hast einen Akku, den du immer wieder leer machst, ohne ihn richtig aufzuladen. Die TCM sagt, dass dies das Blut und das Yin deines Körpers erschöpfen kann. Das sind wichtige Stoffe, die uns nähren und beruhigen. Wenn sie fehlen, kann das zu Müdigkeit und anderen Problemen führen, die auch deinen Zyklus beeinflussen können.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Phasen meines Zyklus und meiner Leistung bei der Arbeit?
Ja, das gibt es! Die TCM betrachtet den weiblichen Körper als einen Kreislauf, der sich ständig verändert. In jeder Phase deines Zyklus hat dein Körper andere Bedürfnisse und Stärken. Zum Beispiel könntest du in einer Phase mehr Energie für anspruchsvolle Aufgaben haben, während eine andere Phase besser für ruhigere, kreative Arbeiten geeignet ist. Wenn du diese natürlichen Rhythmen verstehst, kannst du deine Arbeit besser darauf abstimmen.
Wie kann ich durch Ernährung meinen Zyklus unterstützen, besonders wenn ich viel arbeite?
Eine gute Ernährung ist wie Treibstoff für deinen Körper. Die TCM empfiehlt, auf warme, gekochte Speisen zu achten, besonders wenn du viel Stress hast. Das hilft deinem Verdauungs-System, das in der TCM oft mit der Milz und dem Magen verbunden ist. Vermeide zu viele kalte oder rohe Lebensmittel, da diese den Körper zusätzlich belasten können. Regelmässige, nahrhafte Mahlzeiten geben dir die Kraft, die du brauchst.
Kann die TCM auch bei emotionalen Belastungen helfen, die meinen Zyklus beeinflussen?
Auf jeden Fall! Die TCM geht davon aus, dass Körper und Geist eng verbunden sind. Emotionen wie Ärger, Sorgen oder Frust können den Fluss von Qi und Blut blockieren. Das kann sich dann direkt auf deinen Zyklus auswirken. Durch gezielte Behandlungen wie Kräuter oder Akupunktur kann die TCM helfen, diese emotionalen Blockaden zu lösen und dein inneres Gleichgewicht wiederzufinden.
Wie kann ich die Prinzipien der TCM in meinen oft hektischen Berufsalltag integrieren?
Es geht darum, kleine, aber feine Anpassungen vorzunehmen. Schon kurze Pausen, um tief durchzuatmen, können helfen. Achte auf deine Mahlzeiten und versuche, sie bewusst zu geniessen, statt nebenbei zu essen. Auch leichte Bewegung, wie ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause, kann Wunder wirken. Die TCM lehrt uns, auf unseren Körper zu hören und ihm das zu geben, was er gerade braucht, auch wenn es nur für ein paar Minuten ist.



